CSC.Kiel 406.quadratischDie Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert angesichts der tödlichen Schüsse, die ein Polizist am vergangenen Sonntag in Bad Oldesloe auf einen mit einem Messer bewaffneten Obdachlosen abgegeben hat, die Erprobung von „Elektroschockpistolen“. Claus Schaffer, innen- und rechtspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Kieler Landtag, erklärt dazu:

„Distanz-Elektroimpulsgeräte, die umgangssprachlich nach einem namhaften Hersteller auch TASER genannt werden, ermöglichen Polizisten, gefährliche Angreifer auch ohne Einsatz ihrer tödlichen Dienstwaffe erfolgreich zu stoppen. TASER schließen damit die Lücke, die zwischen Schlagstock, Pfefferspray und Polizeipistole immer noch besteht, und bieten damit – auch auf Distanz – ein zusätzliches Einsatzmittel, das Angreifer kampfunfähig macht, ohne diese ernsthaft zu verletzen.


Die AfD fordert deshalb bereits seit 2016 die Einführung des TASER für unsere Polizei und begrüßt, dass sich nun erste Hinweise auf eine Umsetzung dieser Forderung ergeben.
Bundesweit ist der TASER bereits erfolgreich in der Erprobung gewesen, so dass bei uns eigene Testläufe kurzgehalten werden können und sollten. Zu hoffen bleibt, dass sich in einer solchen Erprobungsphase die Verwendung des falschen Begriffs ‚Elektroschockpistole‘ nicht weiter durchsetzt. Denn der TASER ist weder ein Elektroschocker noch eine Pistole. Das Distanz-Elektroimpulsgerät kann deshalb die Dienstwaffe auch immer nur ergänzen, aber nie ersetzen."


Weitere Informationen:
• Hamburger-Abendblatt-Artikel „Tödliche Polizeischüsse: GdP fordert Elektroschock- Pistole“ vom 09.10.2018:

https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article215516763/Nord-GdP-fuer- probeweisen-Einsatz-von-Elektroschockpistolen.html

 

 

 

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